WURST UND SCHINKENMANUFAKTUR SEIT 1787

 IHR METZGER IN WESSELING 

Eine Familien und Firmengeschichte

Die eigentlichen Wurzeln der Familie Kleesattel liegen im schwäbischen Raum Baden-Württembergs. Rund um den Hohenstaufen lassen sich bis heute Träger dieses Namens nachweisen. Sehr früh machte hier ein gewisser Hans Kleesattel von sich reden, als er sich im Jahre 1514 im Bauernaufstand des „armen Konrad“ gegen die hohen Steuern und Abgaben wehrte und als einer der Anführer dafür „mit dem Schwerte gerichtet“ worden war. Neben diesem Ahnherren nahmen sich die anderen Vorfahren der Familie Kleesattel doch eher friedlich aus.Wie in jener Zeit üblich beackerten sie als Bauern eigenes Land und bearbeiteten darüber hinaus als Lehnsmänner auch das Land eines Grundherren.

Hinzu kamen später eine Gastwirtschaft sowie die Schlachtung und Bearbeitung von Rindern und Schweinen. Für die nachgeborenen Söhne war es in dieser strukturarmen Gegend oft schwer ein Auskommen zu finden. So verließen viele ihre Heimat um sich anderswo niederzulassen.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts machten sich darum auch die 3 Brüder, Georg, Josef und Johann Kleesattel auf den Weg, um rheinabwärts ihr Fleischerhandwerk auszuüben. Josef verschlug es nach Remagen, wo er als Gastwirt und Metzger tätig wurde. Georg, 1757 in Birenbach geboren, zog nach Bonn, wo er seit 1787 als Meister der „Metzger Zunft“ aktenkundig ist und sein Handwerk wohl nahe der Remigiuskirche ausübte.

Eintrag im Zunftregister der Stadt Bonn

Johann, der jüngste der drei Brüder, erlernte zunächst bei seinem Bruder Georg das Metzgerhandwerk, erhielt hier 1793 seinen Gesellenbrief und zog nach Köln, wo er sich ebenfalls als Metzger niederließ.